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Was ist POS-Hardware?
POS-Hardware bezeichnet die physischen Geräte, die zur Abwicklung einer Transaktion am Point of Sale eingesetzt werden. Man kann sie sich als den „Punkt" vorstellen, an dem Kunde und Unternehmen eine Geschäftsbeziehung eingehen. Sie ist eine Kombination aus Hardware und Software, die weit mehr leistet als das bloße Durchführen einer Transaktion. Sie beeinflusst den täglichen Geschäftsbetrieb, beispielsweise in den Bereichen Buchhaltung, Bestandsverwaltung und Mitarbeiterplanung.
Welche Komponenten umfasst POS-Hardware?
Moderne POS-Systeme kombinieren sowohl POS-Hardware als auch Software. Auf der Kundenseite besteht die Hardware aus einem Smartphone oder Tablet, während die Software eine App auf dem mobilen Gerät ist. So kann ein Kunde anstelle einer Kreditkarte mit einer Store-App oder einem elektronischen Wallet bezahlen. Auf der Unternehmensseite gibt es Komponenten wie Monitor oder Touchscreen, Kreditkartenlesegerät, Scanner, Drucker und selbstverständlich eine Kassenlade (manche Dinge ändern sich nie). Die von einem Unternehmen genutzte Software kann sogenannte „On-Premises"-Software sein. Das bedeutet, sie ist auf einem Computer am Unternehmensstandort installiert, muss vom Betreiber gepflegt und idealerweise regelmäßig gesichert werden. Heute gibt es eine weitere Möglichkeit: Cloud-Software. Diese wird von einem Anbieter gewartet, und die Geschäftsdaten werden in der Cloud gespeichert – ohne Sorgen um Brandschäden, Unwetter oder Diebstahl.
Wie werden POS-Hardware-Komponenten eingesetzt?
Monitor/Eingabegerät oder Touchscreen Herkömmliche Monitore werden zusammen mit Computern genutzt, um Daten einzugeben, beispielsweise für die Zeiterfassung der Mitarbeiter oder für Buchhaltungsdaten. Monitore können zudem Dienstpläne, Lagerbestände und Verkaufsberichte anzeigen. Touchscreens sind als freistehende Geräte oder als Tablet bzw. iPad erhältlich und ermöglichen die Eingabe gekaufter Artikel. Tablets oder iPads nehmen im Vergleich zu sperrigen Monitoren oder Kassensystemen kaum Platz auf dem Verkaufstresen in Anspruch und fördern die Interaktion zwischen Mitarbeitern und Kunden.
Kreditkartenlesegerät
Ein Lesegerät liest eine Kreditkarte, unabhängig davon, ob sie durchgezogen oder als Chipkarte (EMV) eingesteckt wird. EMV-Karten Chipkarten sind außerhalb der Vereinigten Staaten weiter verbreitet, holen jedoch zunehmend an Beliebtheit auf. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Unternehmen stärker in der Haftung stehen, wenn sie keine Chipkartenlesegeräte einsetzen. Einige Kreditkartenlesegeräte ermöglichen es dem Kunden, das Gerät mit der Karte zu berühren oder die Karte daran vorbeizuführen – dies wird als kontaktlose Transaktion bezeichnet.
Scanner
Ein Scanner optimiert den Kassiervorgang, indem er die Barcodes der zu kaufenden Produkte liest. Dabei wird ein Laser eingesetzt, der Licht vom Barcode reflektiert und diesen so erfasst. Scanner können als Handgerät eingesetzt werden, damit Mitarbeiter große oder sperrige Artikel erfassen können, oder als stationäres Gerät, über das die zu kaufenden Waren geführt werden. Letztere sind besonders effizient in umsatzstarken Umgebungen.
Drucker
Der Drucker gibt einen Beleg aus, den der Kunde unterschreiben kann. Er liefert einen gedruckten Nachweis der Transaktion, den der Kunde für die Abrechnung von Artikeln oder Mahlzeiten verwenden oder bei einer Rücksendung eines nicht zufriedenstellenden Artikels vorlegen kann. Drucker haben einen geringen Platzbedarf, sodass wertvolle Thekenfläche optimal genutzt werden kann.
Kassenschublade
Eine Kassenschublade ist ein Überbleibsel aus der Frühzeit des Einzelhandels und verwahrt die Bareinnahmen für einen bestimmten Zeitraum – in der Regel eine Schicht oder einen Tag. Sie ermöglicht es Kunden, bar zu bezahlen und passendes Wechselgeld zu erhalten.
Wie POS-Hardware Ihr Unternehmen voranbringen kann
Schnelle und sichere Transaktionen
POS-Hardware ermöglicht kürzere Kassierzeiten, was bei Kunden gut ankommt. Transaktionen werden über ein sicheres System übertragen. Darüber hinaus trägt der Einsatz eines Scanners zur Genauigkeit der Transaktionen bei.
Bessere Bestandskontrolle
Durch den Einsatz von POS-Hardware wird der Lagerbestand beim Verkauf von Waren automatisch angepasst. Es können Benachrichtigungen eingerichtet werden, die den Geschäftsinhaber informieren, wenn der Bestand eines Artikels zur Neige geht und nachbestellt werden muss. Ebenso kann der Geschäftsinhaber benachrichtigt werden, wenn sich Artikel nicht wie erwartet verkaufen und Preisreduzierungen erforderlich werden könnten. POS-Hardware ermöglicht die Bestandsverfolgung auch bei mehreren Standorten eines Unternehmens und macht es überflüssig, für eine Bestandsprüfung persönlich vor Ort zu sein. Zudem hilft sie dabei, Verluste durch Mitarbeiterdiebstahl zu reduzieren. Einer der größten Vorteile eines Point-of-Sale-Systems besteht darin, dass Mitarbeiter und Management sich stärker auf den Kundenservice konzentrieren können und weniger Zeit mit dem Zählen von Belegen und der Bestandsverwaltung verbringen müssen.
Präzise Buchhaltung
Mit Buchhaltungssoftware kann POS-Hardware Transaktionen präzise den richtigen Buchungskategorien zuordnen und die für steuerliche Zwecke erforderlichen Monats- oder Quartalsberichte erstellen. Eine solide Finanzberichterstattung ist für jedes Unternehmen unverzichtbar – sie ermöglicht die Erstellung von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Kapitalflussrechnungen. In Kombination mit Verkaufsdaten kann ein Unternehmen die Preise an umsatzschwächeren Wochentagen anpassen oder regelmäßige Aktionen für denselben Zeitraum einplanen. Die Buchhaltungsdaten lassen sich anschließend auswerten, um den Erfolg der Preisstrategie zu beurteilen. Verfügt ein Unternehmen bereits über Buchhaltungssoftware, entfällt die Notwendigkeit, ein zusätzliches Buchhaltungsmodul zu erwerben oder Mitarbeiter in neue, unbekannte Software einzuweisen.
Reporting und Analyse
POS-Hardware verfügt über Reporting-Funktionen, mit denen ein Unternehmen Umsätze, Gewinne und Kosten wie etwa Wareneinstandskosten (COGS) stets im Blick behalten kann. Die Berichte eines Point-of-Sale-Systems liefern Echtzeit-Daten. Dank cloudbasiertem Reporting können Inhaber auf ihre Auswertungen zugreifen, egal ob sie zu Hause oder unterwegs sind. Ganz gleich, wo sie sich befinden – die relevanten Informationen für fundierte Geschäftsentscheidungen sind jederzeit verfügbar. Darüber hinaus ermöglichen Point-of-Sale-Systeme dem Management, Kundenkaufdaten zu erfassen, Prognosemodelle zu entwickeln und detaillierte Berichte zu erstellen.
Detaillierte Belege
POS-Hardware bietet Kunden mit detaillierten Belegen weit mehr als nur einen Kassenbon mit Datum und Betrag. Das System kann Bestandsdaten nutzen, um Informationen wie Artikelbeschreibung, Preis und Ersparnisse durch Aktionen oder Coupons auszuweisen. Mit dem richtigen System kann ein Unternehmen Coupons direkt auf dem Bon platzieren, auf ein Treueprogramm hinweisen, die Rückgabebedingungen kommunizieren und einen Link zu einer Kundenzufriedenheitsumfrage aufdrucken.
Kundenverwaltung
POS-Hardware bietet eine wirkungsvolle Möglichkeit, die kontinuierliche Interaktion mit Kunden zu fördern. Durch personalisierten Service, der auf den einzelnen Kunden zugeschnitten ist, lässt sich die Kundenzufriedenheit steigern. Ein POS-System kann Kaufhistorien bereitstellen und einem Unternehmen ermöglichen, bevorzugte Einkaufslisten, Rabatte und Kundenbonusprogramme einzurichten.
Fazit
POS-Hardware ist ein vielschichtiges Thema – doch mit ID TECH sind Sie bestens aufgestellt. ID TECH bietet eine breite Auswahl an Lösungen, die mit den neuesten Zahlungstechnologien ausgestattet sind – darunter EMV-Karteneinstecken, kontaktloses Bezahlen oder Barzahlung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie noch unsicher sind, ob Self-Service-Kassen mit integrierter Zahlungsfunktion für Ihr Unternehmen sinnvoll wären. Unser erfahrenes und engagiertes Team unterstützt Sie dabei, die für Ihr Unternehmen optimale Entscheidung zu treffen.
