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Lateinamerika: ÖPNV setzt auf kontaktlose EMV-Zahlungen

Kontaktlose Zahlungsmethoden haben weltweit stetig an Bedeutung gewonnen, doch COVID-19 hat viele Länder und Branchen dazu veranlasst, neue Technologien rasch in ihre Zahlungslösungen zu integrieren. Mit der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus wächst der Wunsch, den Kontakt mit Bargeld und Zahlungsgeräten zu minimieren, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Infolgedessen ist die Nachfrage nach kontaktlosen Zahlungen branchenübergreifend gestiegen. Der Einzelhandel hat begonnen, sich weiterzuentwickeln, indem er NFC-Zahlungen und Self-Service-Kassensysteme zur Förderung der Kundensicherheit anbietet – und nun zieht auch die Verkehrsbranche nach.

Neue Zahlungsmethoden werden zur Norm, und Verkehrsbetriebe müssen sich an eine bargeldlose und kontaktlose Gesellschaft anpassen. Länder in ganz Lateinamerika haben beschlossen, mehrere Zahlungsoptionen einzuführen, um die Nutzung von Bargeld und Fahrkartenkarten zu reduzieren. Der Fokus liegt nun auf alternativen Zahlungsmethoden wie QR-Codes und kontaktlosen EMV-Zahlungen per Debit- und Kreditkarte. Diese Maßnahme dient zwar in erster Linie der Kundensicherheit, kommt jedoch auch Betreibern durch Kostensenkungen und Pendlern durch höhere Effizienz zugute.

In Peru sind bargeldlose Transaktionen seit Beginn der COVID-19-Pandemie auf 50 % aller Transaktionen gestiegen . Der Geschäftsführende Präsident der Stadtverkehrsbehörde für Lima und Callao begann damit, Beförderungs- subventionen für Betreiber anzubieten, die EMV-Kartenlesegeräte einführen, um dem veränderten Zahlungsverhalten der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Die Verkehrsbehörden erhoffen sich dadurch sicherere Transaktionen für Fahrgäste und den Schutz ihrer sensiblen Daten.

Neben Rio de Janeiro und São Paulo wird die Stadt Curitiba in Brasilien neue Validierungsgeräte installieren, mit denen Pendler ihre eigenen EMV-Karten als Fahrkarten nutzen können, zusätzlich zu den bereits bestehenden NFC-Metrocard-Zahlungsoptionen. Die Möglichkeit, Fahrtkosten mit Kreditkarten zu bezahlen, bietet Pendlern mehr Komfort, entfällt die Notwendigkeit, eine Metrocard aufzuladen, und reduziert die Anzahl der Karten, die Pendler mit sich führen müssen.

ID TECH arbeitet derzeit mit mehreren Ticketintegratoren auf der ganzen Welt zusammen, um die Einführung von EMV im öffentlichen Nahverkehr in Lateinamerika zu ermöglichen. In mehreren Städten werden Validierungsgeräte eingesetzt, die NFC-Technologien von ID TECH's Kiosk IV nutzen, um ihr Versprechen einzulösen, den Zugang zum öffentlichen Verkehr durch ein sicheres Ticketsystem zu regulieren. Der Kiosk IV ist ein robuster, kontaktloser NFC-Leser, der sowohl kontaktlose Zahlungen als auch mobile Wallets akzeptiert. Validierungsgeräte, die den Kiosk IV verwenden, verarbeiten sowohl Closed-Loop- als auch Open-Loop-Zahlungen und priorisieren dabei relevante Informationen für eine schnelle Zahlungsabwicklung. Die Kombination beider Systeme ermöglicht den Fahrgästen ein vollständig integriertes und nahtloses Fahrerlebnis im öffentlichen Nahverkehr.

Obwohl diese Zahlungsaktualisierungen angesichts der sich wandelnden Anforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit notwendig sind, werden sie zweifellos positive Auswirkungen sowohl auf Pendler als auch auf den öffentlichen Nahverkehr haben. Neue Zahlungsmethoden setzen sich weltweit immer stärker durch, und Lateinamerika hat mit der Akzeptanz von EMV-Karten im öffentlichen Nahverkehr bedeutende Fortschritte erzielt.

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