
Kundenstory
Im März 2014 war Bluefin Payment Systems das erste nordamerikanische Unternehmen, das eine Payment Card Industry (PCI)-Validierung für eine Point-to-Point Encryption (P2PE)-Lösung erhielt.
ID TECH kooperiert mit Bluefin für PCI-validierte P2PE-Lösungen
Im März 2014 Bluefin Payment Systems war das erste nordamerikanische Unternehmen, das eine Payment Card Industry (PCI)-Validierung für eine Point-to-Point Encryption (P2PE)-Lösung erhielt.
Zum Zeitpunkt der Validierung von Bluefin hatten weltweit nur zwei weitere Unternehmen – beide in Europa – diese schwer errungene Zertifizierung erreicht.
Bluefin begann Mitte 2012 mit der Arbeit an der begehrten P2PE-Validierung. Als Participating Organization (PO) des PCI Security Standards Council (SSC) war es dem in Georgia ansässigen Zahlungsunternehmen ein wichtiges Anliegen, den neu eingeführten PCI-Standard für P2PE zu übernehmen.
Laut Miles verfolgen Händler und Unternehmen beim Thema Sicherheit häufig einen Ansatz des „Datenschutzes durch Abschirmung" – sie bauen gesicherte Ressourcen und höhere Firewalls auf, um Hacker fernzuhalten. Der eigentliche Zweck von P2PE jedoch, so Ruston, besteht darin, Karteninhaberdaten bereits am Interaktionspunkt durch Verschlüsselung zu entwerten. Dadurch wird verhindert, dass Klartextdaten im System eines Händlers oder Unternehmens vorhanden sind, und die Daten werden für Hacker wertlos.
Bluefin war der Überzeugung, dass sich die Zahlungsbranche in Richtung einer „Entwertung der Daten" bewegen müsse und dass PCI-validiertes P2PE der beste Weg sei, dies zu erreichen.
Erste zertifizierte P2PE-Geräte mit ID TECH
Jeder PCI-validierte P2PE-Lösungsanbieter muss alle zugehörigen PCI P2PE-Geräte gemäß den strengen PCI-Standards zertifizieren. Eine vollständige Lösung kann ihre PCI P2PE-Listung nur aufrechterhalten, wenn alle Geräte der Lösung erfolgreich „validiert" wurden.
Bluefins Validierungsbemühungen im Jahr 2014 konzentrierten sich auf ID TECH's SecuRED und SREDKey Kartenlesegeräte. Innerhalb der ersten Monate realisierte Bluefin seinen ersten bedeutenden P2PE-Einsatz mit The Hillman Group unter Verwendung des SecuRED, einem SRED-Magnetstreifenleser (Secure Reading and Exchange of Data).
ID TECH's SecuRED für den Einzelhandel
Das 1964 gegründete Unternehmen The Hillman Group bietet eine breite Palette an Produkten für gewerbliche und private Anwendungen für über 21.000 Unternehmen, darunter Lowe's, Home Depot, PetSmart, PETCO, Sears, Ace Hardware, True Value und Walmart. Hillman ist Marktführer für Befestigungsmittel, Schlüssel, Buchstaben, Zahlen, Schilder (LNS) sowie Gravuren.
The Hillman Group entschied sich für die Lösung von Bluefin mit dem SecuRED von ID TECH für seinen automatisierten Kiosk zur individuellen Gravur – mit dem Ziel, die Anzahl der anwendbaren PCI DSS-Anforderungen für ihre CDE zu reduzieren und ihre Marke vor den Folgen eines kostenspieligen Kartendatendiebstahls zu schützen. Heute hat das Unternehmen mehr als 2.000 SecuRED-Geräte in seinen Kiosken im Einsatz.
„Eine gute Faustregel für Unternehmen lautet: Wenn Sie die Karte nicht anfassen müssen, tun Sie es auch nicht", erklärt Ruston Miles von Bluefin. „Vermeiden Sie die heiße Kartoffel. EMV, P2PE und Tokenisierung sind die konkreten Ausprägungen dieses Prinzips. P2PE-Lösungen verschlüsseln die Daten an jedem Interaktionspunkt, während die Tokenisierung sie an jedem Speicherort schützt – was ihren Einsatz in Kombination mit anderen Technologien absolut unverzichtbar macht."
Neben dem primären Vorteil der erhöhten Sicherheit bieten PCI P2PE-Zahlungslösungen Händlern auch einen besseren Return on Investment, da sie die Compliance-Kosten langfristig erheblich senken.
“„Mit P2PE entfallen 90 Prozent aller Maßnahmen, die Händler ergreifen müssen, um die PCI-Anforderungen zu erfüllen, da der Geltungsbereich deutlich reduziert wird. Das erleichtert den Alltag erheblich", betont Miles.
Neben dem SecuRED hat Bluefin seit der Zertifizierung im Jahr 2014 mehr als 11.000 ID TECH SREDKey-Geräte im Einsatz. Der SREDKey – der ein Tastenfeld mit einem Magnetstreifenleser vereint – ist eine ideale Lösung für Call Center und bestimmte kartengestützte Umgebungen wie Arztpraxen, in denen EMV nicht zwingend erforderlich ist.
ID TECH's SREDKey für Call Center
Im Jahr 2016 stellte der Call-Center-Softwareanbieter Intelligent Contacts eine Verbindung zu Bluefins Decryptx® -Lösung her, die es Gateways und Softwareplattformen ermöglicht, Bluefins PCI-validierte P2PE-Lösung ihren Kunden anzubieten – ohne Änderungen an der bestehenden Softwareintegration oder am Zahlungsprozess. Intelligent Contacts nutzte das SREDKey-Zahlungsterminal, um eine sichere Karteneingabe über eine einfache Tastenfeld-Oberfläche zu ermöglichen.
„Call Center wickeln seit Jahrzehnten Zahlungen per Telefon ab. Doch angesichts zahlreicher aufsehenerregender Datenpannen und deutlich strengerer Vorschriften für den Umgang mit Kreditkarteninformationen war die Branche auf der Suche nach externer Unterstützung, um die PCI-Zertifizierung aufrechtzuerhalten", sagte Jeff Mains, CEO von Intelligent Contacts. „Darüber hinaus ist ein Call Center nur so sicher wie sein schwächstes Glied – jedes Terminal ausreichend gegen Man-in-the-Middle-Angriffe oder PCI-Audits abzusichern, kann für die IT-Abteilung zum echten Albtraum werden."
Eines der ersten Unternehmen, das die P2PE-Lösung von Intelligent Contacts einsetzte, war ein führender Anbieter von Tools für den Abrechnungszyklus und Back-Office-Abrechnungsunterstützung im Gesundheitswesen. Da täglich mehr als 1.000 Mitarbeiter Kreditkartendaten in ihre Computer eingaben, war die jährlich erforderliche PCI-Zertifizierung ein äußerst aufwendiger Prozess.
Die Lösung bestand darin, die manuelle Eingabe von Kreditkartendaten in Computer vollständig zu eliminieren. Stattdessen erhielt jeder Mitarbeiter ein eigenes P2PE-Terminal.
„Durch den Einsatz PCI-zugelassener Geräte für alle Zahlungsvorgänge konnte das Unternehmen sein PCI-Risiko um etwa 95 % reduzieren", so Mains.
Neue ID TECH Zahlungsgeräte für weitere Märkte
Bluefin hat kürzlich den Spectrum Pro und den Augusta S von ID TECH in seine Liste der zertifizierten P2PE-Geräteaufgenommen. Der Spectrum Pro, ein nach PCI-PTS 4.x und SRED zertifizierter Hybrid-MagStripe- und Chipkarten-Einschubleseser, ist dank seiner Robustheit, Langlebigkeit und einfachen Installation ideal für den Einsatz in Selbstbedienungsumgebungen im Außenbereich geeignet.
Der Augusta S ist ein kombinierter Magnetstreifen- und EMV-Tischleser, der einen unkomplizierten Umstieg auf EMV ermöglicht – ohne den Aufwand und die Komplexität einer vollständigen PIN-Pad-Lösung. Wie der Spectrum Pro ist auch der Augusta S SRED-zertifiziert und vereint durchgehende Verschlüsselung mit ausgefeilten Anti-Manipulationsmerkmalen.
ID TECH arbeitet derzeit gemeinsam mit Bluefin und einem Drittunternehmen daran, den Spectrum Pro für den Flottenmarkt im Kraftstoffbereich bereitzustellen. Eine P2PE-validierte Lösung für die Kraftstoffbranche ist entscheidend, um Betrug an der Zapfsäule zu reduzieren.
„ID TECH erkennt, dass der unbemannte Bereich zahlreiche Chancen für unsere Linie P2PE-zertifizierter EMV-Produkte bietet. Unsere langjährige Partnerschaft mit Bluefin hat es uns ermöglicht, unser Unternehmen und unsere Marke in diesem wettbewerbsintensiven Markt auszubauen. Wir freuen uns darauf, denselben Erfolg im Bereich unbemannte Zahlungen und darüber hinaus zu erzielen", sagte Justin Ning, VP of Product Management and Marketing bei ID TECH. „Derzeit arbeiten wir mit einem renommierten Partner aus der Finanzbranche zusammen, um den Spectrum Pro an Zapfsäulen einzusetzen, wo Sicherheit und Robustheit höchste Priorität haben. Wir sind sehr gespannt auf dieses neue Projekt und sein Wachstumspotenzial!"
Seit über 30 Jahren ist ID TECH der führende Anbieter sicherer Zahlungslösungen in der Branche. Weitere Informationen über ID TECH finden Sie unter www.idtechproducts.com.
In ihren Worten
“„Cyberkriminelle sind bekanntlich eine äußerst einfallsreiche Gruppe – und genau deshalb wird Malware immer gezielter, spezifischer und automatisierter", so Ruston Miles, Chief Strategy Officer bei Bluefin. „Hacker setzen heute spezialisierte Software ein, um sich per Spear-Phishing Zugang zu Zahlungssystemen von Unternehmen zu verschaffen – und nutzen anschließend verschiedenste Scraping- und Keylogging-Programme, um möglichst viele Zahlungsdaten abzugreifen.”
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